Vorschlag von: Werner Klemm (Bürger)
Bürgervorschlag: Regress für die Mehrkosten beim Bau des Schulzentrums Sport
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Dafür
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Dagegen
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Neutral
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Ideen/ Meinungen
Sparvolumen: 1.600.000 €
Beim Bau des Schulzentrums Sport wurden insgesamt 15,4 Millionen Euro ausgegeben, mehr als 10 Prozent über den Planungen. Die Verantwortlichen haben den Schaden zu tragen, nicht die Bürger.
Diese Mehrkosten sind nach einem Bericht in der Freien Presse vom 2.9.2010 zum großen Teil auf Fehlplanungen zurückzuführen, davon
- 420.000 Euro auf gestiegene Baupreise
- 60.000 Euro für Brandschutzauflagen
- 360.000 Euro für Schallschutz und Lüftungsanlagen
- 785.000 Euro für Umplanungen bei Räumen wegen mangelnder Voraussicht im Schulamt
- 765.000 Euro für ein falsch geplantes Abwasserkonzept wegen fehlender Abstimmungen zwischen Hoch- und Tiefbauamt
Die Verantwortlichen sollen den Schaden tragen.
In jedem Unternehmen werden die Mitarbeiter zur Rechnung gezogen, wenn Mist gebaut wird. Hier werden Millionenschäden verursacht, ohne das irgendwas passiert. Die Rechnungsprüfung winkt dann zwar mit dem erhobenen Zeigefinger, die unfähigen Mitarbeiter behalten aber ihren Job und werden sogar noch befördert! Schaden vom Gehalt abziehen, und das über die nächsten Jahrzehnte!
Gerade bei Bauunternehmen sollten die Verantwortlichen der Verwaltungen endlich genauer Hinsehen und zur Rechenschaft gezogen werden! Von der Planung bis zur Ausführung. Allein der Sachverhalt “Strabag” hat gezeigt wie Millionen gemeinnützige Gelder verschleudert wurden und zum Teil in Privattaschen flossen!
Ein unrealistischer Vorschlag. Sicher muss es Konsequenzen für Fehler geben. Wenn aber einzelne Mitarbeiter Fehlplanungen geleistet haben so ist es doch höchst unrealistisch, dass diese die 1,6 Mio Euro zurückzahlen bzw. zurückzahlen können. Ich kenne kein Unternehmen wo Mitarbeiter in der Form schon mal haften mussten. Hier lasse ich mich gern eines besseren Belehren. Aber wo soll das am Ende hinführen.
Ich meinte natürlich, wo soll diese Forderung an die Mitarbeiter eines Amtes hinführen. Am Ende vielleicht nur dazu, dass keiner mehr mit großen Summen hantieren möchte und niemand mehr Verantwortung tragen möchte.
@ Miser.Lange
Bitte bemühen Sie sich, die Presseveröffentlichung zu lesen. Da ist nicht die Rede von einem bedauerswerten Mitarbeiter, sondern von überbezahlten Bürgermeistern und Amtsleitern.
Warum kommt der größte Pfusch aus dem Tiefbauamt?
(Überflieger, Brücke Hartmannstraße, Sportzentrum)
Mit wenig Mühe finden Sie weitere Beispiele.
Sagt Ihnen der Name Emmely etwas? Einen Bon von 1,30 Euro widerrrechtlich unterschlagen und Rausschmiß.
Unserer OB würde es gut zu Gesicht, stehen endlich im eigenen Haus zu kehren (sprich sparen) und nicht die Bürger zur Kasse zu bitten.
Bravo Lithops!!Diese Meinung bin ich auch.
Es ist schon erschreckend, wie leichtfertig mit öffentlichen Geldern auch in unserer Stadt umgegangen wird. Man gewinnt den Eindruck, auch durch andere Projekte in ganz Deutschland, dass Fehlplanungen im Baubereich zum Standard gehören. Vielleicht ist es mit “geschönten” Planungen leichter, ein Ok der Stadträte für das entsprechende Projekt zu bekommen. Bezahlt wird es am Ende ja nicht aus der eigenen Tasche sondern von der unseren Steuern.
Viele kleine Mitarbeiter verkraften kaum die Verantwortung welche auf ihnen lastet und dies z.B. wegen viel kleinerer Summen oder aber Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Kunden/Mitmenschen. Oder sie halten schwierige Entscheidungen von ihren Chefs fern. Hier aber wird mit einem ‘Schnipps’ der ‘kleine’ (ja klar, auch der mit mehr Geld) Steuerzahler zum Bezahlen gezwungen. Wir alle müssen unsere Entscheidungen mit uns herumtragen, warum dann nicht auch der- oder diejenigen welche sich hier ‘verplant’ haben? Firmen sind versichert, Mitarbeiter die Fehler machen, müssen manchesmal jahrelang Abzüge vom Lohn dafür hinnehmen, warum nicht auch einmal ein Amtsleiter oder wie wäre es, wenn ein Geschäftsführer (der vielleicht bei der Planung zu Rate gezogen wurde) 10 Prozent seines Gehalts dafür hinlegt?!
man ja auch bedenken muß, das unsere Amts- und Würdenträger ja nicht nur ihr Einkommen aus ihrem Amt beziehen. Nein, sie sitzen kreuz und quer auch in den verschiedensten Kremien und Vorständen. Sie kassieren so nicht nur doppelt, sondern es entstehen eben solche Konflikte…
Nun mal langsam. Das dieser Vorschlag Unsinn ist, wird sicher jeder wissen. Auf welcher gesetzlichen Gundlage sollten Mitarbeiter des Bauamtes zur Zahlung derartiger Summen verpflichtet werden?
Und: Frau Wesseler ist noch im Amt, weilsie von den Stadträten gegen den öffentlich erklärten Willen von Frau Ludwig erneut gewählt wurde.
Übrigens: Der Kassenbon-Fall “Emmy” wurde gerichtlich entschieden. (genau wie der Maultaschen Fall)Die Kündigungen waren nicht i.O. – Emmy wurde wieder eingestellt! Also bitte mal langsam, liebe Rächer der kleinen Leute.
es einen Kostenvoranschlag des Unternehmens gegeben hat. Da hätte man lieber etwas großzüger kalkulieren sollen. Es ist gängige Praxis, dass alle Unternehmen so knapp wie möglich berechnen um den Zuschlag zu bekommen. Wenn jedoch von der Politik mal durchgesetzt werden würde, dass auch wirklich nur maximal das gezahlt wird, was auch veranschlagt wurde, würden alle realistische Kostenvoranschläge präsentieren und das Problem mit den Mehrkosten wäre gelöst.
@Blomma,
mit der Erwähnung des Zickenkrieges im Rathaus haben Sie wahrscheinlich, aber sicher unbewußt, eine der Ursachen von Schlamperei und Mißwirtschaft in der Bauverwaltung erkannt.
Leider haben Sie aber das Sägen am Stuhl der Baubürgermeisterin durch den Amtsleiter Tiefbau vergessen.
Über den neuesten Schildbürgerstreich des Tiefbauamtes mit den Gullys in der Leipziger Straße regt sich sogar ein Landtagsabgeordneter lautstark öffentlich auf.